Eine Vorher-Nachher-Story

 

 

Aus der Wildnis ... ... in die Karibik

 

Sehen Sie sich hier die stufenweise Veränderung eines Wohn- und Bürohauses in Klagenfurt an.
Aus dem Tagebuch eines Kunden.

 

Vor der Schönheitsoperation: Die Terrasse eine Wildnis ...
... Fassade und Fenster alt und verwittert, die Steinplatten im Garten überwuchert und vermoost.
Der Anfang geht erschreckend schnell: Die Rasensteine verschwunden und der Erde erste tiefe Wunden zugefügt.
Der östliche Teil der Terrasse ist bereits dem Schrämmhammer zum Opfer gefallen.
In wenigen Stunden hat ein großer Bagger die Baugrupe ausgehoben.
Schon wartet der Beton für das Fundament und ...
... Minuten später gurgelt er auf die ausgelegte Folie.
Der Chef der Firma Zerz dirigiert den Pumpenrüssel.
"Zu wenig Beton?" frage ich mich.

"Nein, nein, das wird verteilt, wo's hin soll", lautet die gelassene Antwort. Zu lange, denke ich mir, sollte man da wohl nicht ruhig drin stehen bleiben ...

Am nächsten Tag: die gestern in den flüssigen Beton gesteckten Bewehrungsstangen und die Ziegel warten auf die Aufmauerung.
Nachdem die untere Hälfte der Mauer mit Beton gefüllt wurde (wegen des Betondrucks diese erste Etappe) geht es wieder hurtig weiter.

Es ist für mich ein Genuss, den Leuten beim Arbeiten zuzusehen: Jeder Stein exakt in der Waage und millimetergenau ausgerichtet.

"Das spart Zeit", meint Otto Zerz, "was jetzt genau ist, müssen wir danach nicht mehr nachbearbeiten."

Die zweite Betonladung wird in das Innere der Mauersteine dirigiert.
Trotz harter und konzentrierter Arbeit muss dafür Zeit bleiben. Aber ... das geht locker neben dem Arbeiten.
Handwerkszeug.
Betonförderpumpensaugrüsseldompteur.
Der seltene Regen in den acht Wochen Baudauer bringt nicht nur willkommene Erfrischung.
Manche Gegebenheiten erfordern virtuose Manöver: Der Schacht für die Gegenstromanlage muss erweitert werden.
Zwischenstand: Alte Fassade vor neuem Pool.
Weitere ergänzende Betonarbeiten.
Es wird gemessen ...
... und gesägt. Und zwar die Schalung für die Stiege in den Pool.
Otto Zerz als Beton-Dirigent.
Gefährlich wälzt sich der Beton in die Stiegenschalung. Quillt das nicht unten heraus? Nein, ist ja viel zäher als Wasser.
Chef Zerz wie er leibt und lebt:
Immer schnell und genau, gut drauf und einen flotten Spruch auf der Lippe ;-)
Die Pool-Grube ist jetzt überdacht. Bei 33° im Schatten für Mensch und aushärtenden Beton eine Wohltat.
Das Auskleiden mit der Folie geht schnell und problemlos.

Ist doch schon ganz appetitlich, nicht?

Fortsetzung am nächsten Tag, weil dafür ein wenig Wasser in die Kanten am Boden drücken muss. Nun werden die Aussparungen für Düsen, Scheinwerfer und Abläufe ausgeschnitten.

Was mich völlig verblüfft: Kaum sind 10 cm Wasser drin, wird es in der sandfarbenen Folie grün. Karibik pur! (fast).

Auch wenn die Stufen verdreckt sind: Das sieht erstmals aus wie Pool!

Nun ja ...

... es kommt auf den Blickwinkel an. Da steht noch einiges bevor.
Zwischenbilanz: Ist ja schon besser.
Es geht weiter: Sockel fertig und nun kommen die Außenwände dran.
Die Terrasse aufgeschüttet - nun gehts aufwärts.
Da oben ist es nicht so waghalsig wie die Perspektive vorgaukelt: alles bestens abgesichert ...
... in drei Stockwerken
Private Hilfen machen Fenster und Feinarbeiten.
Staubwände im Innern verhüten ein Staub-Desaster.
Mittagspause im Schattender großen Fichte, während der Chef Buch führt.
Oh - da ist ja klammheimlich hinter der Plane einiges geschehen!
Auch wenn noch nicht alles fertig ist kommt doch bereits Stimmung auf!
Neue Front bei Nacht, vom Pool-Scheinwerfer 'erleuchtet'.
Der Unterbau für den Terrassenboden und den Poolabschluss ist aufwändig.
Erster Vorgeschmack.
Und so zeigt es sich nun: Schritte aus dem Wohnzimmer hinaus auf die neue Terrasse ...
... links kommt der Pool ...
... ins Blickfeld ...
... die Stiege hinunter in den Garten und ein Blick zurück.
Spätsommerliche Gemütlichkeit auf der Terrasse.
Von oben.
Ein Jahr später: Karibiktraum